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Frauenanteil in MINT-Studiengängen 2026: Zahlen nach Fach und Hochschule (Destatis/DAAD-Daten, DACH)

Frauenanteil in MINT-Studiengängen 2026: Zahlen nach Fach und Hochschule (Destatis/DAAD-Daten, DACH)

Der Frauenanteil im MINT-Studium in Deutschland erreichte im Studienjahr 2024 mit 36 Prozent einen historischen Höchststand — und liegt doch weit hinter dem Gesamtanteil von Frauen an deutschen Hochschulen zurück. Während 52 Prozent aller Studienanfängerinnen und ‑anfänger weiblich sind, wählen Frauen MINT-Fächer deutlich seltener als Männer; und der Anteil sinkt mit jeder weiteren Qualifikationsstufe. Diese Seite dokumentiert die aktuellen Zahlen aus Destatis, dem Bundesamt für Statistik der Schweiz (BFS) sowie dem Forschungsportal Innovative Frauen im Fokus — gegliedert nach Fach, Karrierestufe und DACH-Vergleich.

Die Daten zeigen: Das Schlagwort „MINT-Gap“ beschreibt keine homogene Gruppe. In Mathematik und Naturwissenschaften stellen Frauen die Mehrheit der Studierenden. In der Informatik oder im Maschinenbau hingegen liegt ihr Anteil deutlich unter 30 Prozent — und in Fahrzeugtechnik oder Elektrotechnik noch weit darunter. Welche Zahlen hinter diesen Unterschieden stecken und wie sie sich entlang der akademischen Karriereleiter verschieben, zeigt dieser datengestützte Überblick.

Auf einen Blick: Im Studienjahr 2024 waren 36 % der MINT-Studienanfänger in Deutschland weiblich — ein Rekordwert (Destatis, Januar 2026). Der Anteil variiert stark nach Fach: Mathematik und Naturwissenschaften 54,5 %, Ingenieurwissenschaften 28,2 %, Informatik 25,9 %. Entlang der akademischen Karriereleiter nimmt der Frauenanteil in allen MINT-Teilbereichen kontinuierlich ab — ein als „Leaky Pipeline“ bekanntes Muster.

Gesamtbild: MINT-Frauenanteil 2024 in Deutschland

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlichte im Januar 2026 eine Pressemitteilung zu MINT-Studienanfängerinnen für das Studienjahr 2024. Das zentrale Ergebnis: 36 Prozent der rund 318.800 MINT-Studienanfänger im ersten Fachsemester waren Frauen — so viele wie nie zuvor seit Beginn der Erhebungsreihe.

Zum Vergleich: Von insgesamt 823.900 Studienanfängerinnen und ‑anfängern im Studienjahr 2024 waren 52 Prozent weiblich. MINT-Fächer bleiben damit das einzige große Studiensegment, in dem Frauen nach wie vor stark unterrepräsentiert sind. Ingenieur- und Informatikfächer dominieren das Gesamtbild und drücken den MINT-Gesamtanteil nach unten. MINT-Fächer stellten insgesamt 39 Prozent aller Studienanfänger — gegenüber dem Vorjahr stieg ihre Zahl um 3 Prozent (Destatis 2026).

Tabelle 1: Frauenanteil bei Studienanfängerinnen 2024 nach Studiensegment
Studiensegment Frauenanteil Quelle
Alle Fächer gesamt 52,1 % Destatis 2026
MINT gesamt 36,0 % Destatis 2026
Mathematik und Naturwissenschaften 54,5 % Destatis 2025
Ingenieurwissenschaften 28,2 % Destatis 2025
Informatik 25,9 % Destatis 2025
Balkendiagramm-Illustration: Frauenanteil in MINT-Fächern im Vergleich zum Gesamtanteil an deutschen Hochschulen
Der MINT-Gap auf einen Blick: Frauen stellen 52 % aller Studienanfänger, aber nur 36 % der MINT-Studienanfänger (Destatis 2026)

Unterschiede nach Fach: Wo stehen Frauen 2026?

Die aggregierte MINT-Zahl verdeckt erhebliche Unterschiede zwischen den Teilfächern. Auf der einen Seite stehen biologisch-pharmazeutische Fächer und Architektur mit hohen Frauenanteilen; auf der anderen Seite liegen Maschinenbau, Elektrotechnik und Fahrzeugtechnik mit teils einstelligen oder niedrig zweistelligen Prozentwerten. Destatis wies in seiner Pressemitteilung von Januar 2026 explizit auf die Extrempole hin: den höchsten Frauenanteil bei Studienanfängerinnen in der Innenarchitektur (87 %) und den niedrigsten in der Fahrzeugtechnik (10 %).

Tabelle 2: Frauenanteil bei Studienanfängerinnen nach Einzelfach 2024 (Deutschland)
Fach Frauenanteil Quelle
Pharmazie 74,9 % Destatis 2025
Biologie 69,1 % Destatis 2025
Architektur 69,0 % Destatis 2025
Mathematik ca. 50 % Destatis 2025
Physik / Astronomie 35,1 % Destatis 2025
Informatik 25,9 % Destatis 2025
Maschinenbau ca. 25 % Destatis 2025
Fahrzeugtechnik 10 % Destatis 2026

Besonders auffällig ist die Lage in der Informatik: Mit knapp 26 Prozent bei Studienanfängerinnen (Destatis 2025) bleibt das Fach mit der absolut höchsten Nachfrage — 45.800 Studienanfänger insgesamt im Fach Informatik (Destatis 2026) — gleichzeitig das Fach mit dem niedrigsten Frauenanteil unter den breit nachgefragten MINT-Disziplinen. Der CHE-Hochschuldatenreport aus dem Jahr 2022 wies bereits auf diesen strukturellen Mangel hin und forderte sowohl mehr Abschlüsse als auch mehr weibliche Studierende in der Informatik. Zum Studienabbruch in technischen Fächern, der eng mit Unterrepräsentation zusammenhängt, bietet der Artikel zu Studienabbruch in Deutschland 2026 aktuelle DZHW-Zahlen nach Fächergruppe.

Entwicklung über Zeit: 2014–2024

Über zehn Jahre betrachtet hat sich der Frauenanteil im MINT-Studium in Deutschland stetig — wenn auch langsam — erhöht. Im Studienjahr 2014 lag er bei 31 Prozent; im Studienjahr 2024 bei 36 Prozent (Destatis 2026). Das entspricht einem Anstieg von fünf Prozentpunkten in einem Jahrzehnt.

Dieser Anstieg geht nicht auf einen Rückgang der männlichen Studienanfänger zurück, sondern auf eine echte Zunahme weiblicher Studienanfängerinnen: Die absolute Zahl der MINT-Studienanfängerinnen und ‑anfänger stieg im Studienjahr 2024 gegenüber 2023 um 3 Prozent. Bund und Länder begleiten diesen Trend seit Jahren mit Förderprogrammen — darunter die Bundesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie das Mentoring-Netzwerk komm mach MINT.

Tabelle 3: Entwicklung des Frauenanteils bei MINT-Studienanfängerinnen (Deutschland)
Studienjahr Frauenanteil Studienanfängerinnen MINT Quelle
2014 31 % Destatis 2026
2024 (aktuell) 36 % Destatis 2026

Für internationale Einbettung: DAAD und DZHW dokumentieren in der jährlichen Publikation „Wissenschaft weltoffen“, wie sich die Fächerwahl internationaler Studierender in Deutschland entwickelt — auch im MINT-Bereich. Ausführliche Zahlen zur Gesamtzahl ausländischer Studierender und ihrer Fächerstruktur enthält der Artikel Internationale Studierende in Deutschland 2026.

Leaky Pipeline: Promotion, Habilitation, Professur

Das gravierendste Muster in den Daten zum Frauenanteil MINT Studium zeigt sich nicht beim Studieneinstieg, sondern auf dem weiteren Karriereweg. Schon beim Übergang vom Studienabschluss zur Promotion sinkt der Anteil — und setzt sich an jeder weiteren Qualifikationsstufe fort. Forschende beschreiben dieses Muster seit Jahrzehnten als Leaky Pipeline: eine Karriereleiter mit undichten Stellen, aus der Frauen strukturell herausfallen.

Zum Vergleich: Über alle Fächergruppen hinweg lag der Frauenanteil an Professuren in Deutschland laut Destatis-Pressemitteilung vom Dezember 2025 im Jahr 2024 bei 29,7 Prozent. In MINT-Fächern liegt er weit darunter.

Leaky Pipeline: Mathematik und Naturwissenschaften

In dieser Fächergruppe beginnen Frauen mit einem deutlichen Übergewicht: 54,5 Prozent der Studienanfängerinnen, 54,5 Prozent der Absolventinnen. Ab der Promotion setzt der Einbruch ein — und an der Habilitation fällt der Anteil auf 26,0 Prozent:

Tabelle 4: Leaky Pipeline — Mathematik und Naturwissenschaften (2024)
Qualifikationsstufe Frauenanteil
Studienanfängerinnen 54,5 %
Studierende insgesamt 51,8 %
Absolventinnen 54,5 %
Promovierende 44,7 %
Promovierte 43,2 %
Habilitationen 26,0 %
W1-Professuren 44,7 %
W3-/C4-Professuren 20,2 %

Quelle: Statistisches Bundesamt 2025, aufbereitet von Innovative Frauen im Fokus.

Leaky Pipeline: Ingenieurwissenschaften

In den Ingenieurwissenschaften ist die Ausgangslage schon im Studium deutlich schwächer — und der Pipeline-Effekt verstärkt sich:

Tabelle 5: Leaky Pipeline — Ingenieurwissenschaften (2024)
Qualifikationsstufe Frauenanteil
Studienanfängerinnen 28,2 %
Studierende insgesamt 25,8 %
Absolventinnen 26,9 %
Promovierende 23,4 %
Promovierte 20,4 %
Habilitationen 21,9 %
W1-Professuren 28,5 %
W3-/C4-Professuren 14,7 %

Quelle: Statistisches Bundesamt 2025, aufbereitet von Innovative Frauen im Fokus.

Besonders niedrig sind die Professorinnenwerte an den Spitzenpositionen einzelner Technikfächer: Informatik 16,3 Prozent, Maschinenbau 14,4 Prozent, Elektrotechnik 10,1 Prozent, Verkehrstechnik 8,4 Prozent (alle: Destatis 2025, Innovative Frauen im Fokus).

Schematische Darstellung der Leaky Pipeline: sinkender Frauenanteil in der akademischen Karriereleiter von Studium bis Professur
Die Leaky Pipeline: An jeder Qualifikationsstufe verlieren MINT-Fächer einen weiteren Teil ihrer weiblichen Nachwuchswissenschaftlerinnen

DACH-Vergleich: Deutschland, Österreich, Schweiz

Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass die DACH-Region kein einheitliches Bild ergibt. Gemeinsamkeiten bestehen in der Grundstruktur — überall gibt es einen deutlich niedrigeren Frauenanteil in technischen als in naturwissenschaftlichen Fächern — doch die genauen Werte unterscheiden sich.

Schweiz

Das Bundesamt für Statistik (BFS) Schweiz dokumentiert in seiner Publikation „MINT-Fächer an den Hochschulen“ (2024), dass der Frauenanteil unter den MINT-Studierenden an Universitäten (UH) von 36 Prozent im Jahr 2013/14 auf 39,4 Prozent gestiegen ist. An den Fachhochschulen (FH) zeigen sich ähnliche Fächerunterschiede wie in Deutschland: Im Bereich Chemie und Life Sciences stellen Frauen rund 57 Prozent der Studierenden, in der Informatik nur 18 Prozent und in Technik insgesamt rund 20 Prozent (BFS 2024).

Österreich

Der Österreichische Universitätsbericht 2023 (Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, BMBWF) wies für Bachelorstudien im Bereich Informatik und Kommunikationstechnologie (IKT) an öffentlichen Universitäten im Studienjahr 2018/19 einen Frauenanteil von rund 22 Prozent aus; in Ingenieurwesen und verarbeitendem Gewerbe lagen rund 23 Prozent der Bachelorstudierenden weiblich. Das bildungspolitisch festgelegte Ziel von 38 Prozent Frauenanteil im MINT-Bereich bis 2030 erfordert laut Bericht eine deutliche Beschleunigung gegenüber dem bisherigen Trend.

Tabelle 6: DACH-Vergleich — Frauenanteil MINT Studium (aktuellste verfügbare Daten)
Land MINT gesamt Informatik Quelle / Jahr
Deutschland 36,0 % 25,9 % Destatis 2025/2026
Schweiz (Universitäten) 39,4 % 18 % (FH) BFS 2024
Österreich Ziel: 38 % (2030) 22 % (2018/19) BMBWF 2023
Vergleichsdiagramm des Frauenanteils in MINT-Studiengängen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Vergleich)
DACH-Vergleich: Alle drei deutschsprachigen Länder zeigen ähnliche Strukturmuster — mit der Schweiz leicht vor Deutschland und Österreich

Internationaler Kontext: EU-Vergleich

Im europäischen Vergleich rangiert Deutschland bei MINT-Abschlüssen nach Geschlecht im unteren Mittelfeld. Eurostat-Auswertungen (2026) und OECD-Daten (2025), wie sie das Forschungsportal Innovative Frauen im Fokus aufbereitet, zeigen für Bachelorabschlüsse in MINT-Fächern folgende Orientierungswerte:

  • Deutschland: 23,4 Prozent Frauenanteil bei Bachelor-MINT-Abschlüssen (Eurostat-Definition)
  • Schweden: 42,7 Prozent
  • Griechenland: 39,4 Prozent

Bei Master-Abschlüssen in MINT-Fächern lag Deutschland in derselben Auswertung auf Platz 20 von 26 EU-Ländern (36,8 Prozent). Wichtiger Hinweis: Diese Eurostat-Zahlen basieren auf der ISCED-Fächerklassifikation, die enger ist als die in der deutschen Hochschulstatistik verwendete MINT-Abgrenzung. Biologische und pharmazeutische Fächer werden teils unterschiedlich zugeordnet. Die Zahlen geben daher eine EU-Einordnung, sind aber nicht direkt mit den Destatis-Werten vergleichbar. Wissenschaftliche Arbeiten, die internationale Vergleiche ziehen, sollten die zugrundeliegenden Klassifikationen stets ausweisen.

Was die Zahlen bedeuten: Strukturelle Hintergründe

Die Datenlage allein erklärt nicht, warum die Unterschiede bestehen. Hochschulsoziologische und bildungsökonomische Forschung deutet auf ein Bündel von Faktoren hin — ohne dass ihre relative Gewichtung abschließend geklärt wäre:

  • Schulische Sozialisation: Berufsorientierung und Kurswahlen in der Sekundarstufe II beeinflussen Studienfachentscheidungen nachhaltig. Mädchen belegen Physik- und Informatik-Leistungskurse nach wie vor seltener als Jungen.
  • Wahrgenommenes Kompetenzdefizit: Bildungspsychologische Studien zeigen, dass ein subjektiv empfundenes Kompetenzdefizit — unabhängig von tatsächlichen Leistungen — die Bereitschaft senkt, technische Fächer zu wählen.
  • Mangel an Vorbildern: Je geringer der Frauenanteil in einer Disziplin, desto weniger sichtbare Rollenvorbilder existieren — ein sich selbst verstärkender Effekt, der in Informatik und Elektrotechnik besonders stark ausgeprägt ist.
  • Befristungskultur in der Postdoc-Phase: In späteren Karrierestufen trifft die hohe Befristungsrate im Wissenschaftsbetrieb Frauen besonders, wenn sie in einer Lebensphase mit Familienplanung zusammenfällt — ein maßgeblicher Treiber der Leaky Pipeline.

Wie sich diese Faktoren auf die Beschäftigungschancen und Gehälter von Hochschulabsolventinnen und -absolventen in der Praxis auswirken, zeigt der Datenüberblick Hochschulabsolventen auf dem deutschen Arbeitsmarkt 2026 auf tesify.io.

Für ein vollständiges Bild der Studierendenstruktur in Deutschland lohnt zudem der Blick auf Fördermöglichkeiten: Aktuelle zitierfähige Zahlen zu BAföG-Gefördertenquoten und Höchstsätzen finden sich im Statistikartikel BAföG in Zahlen 2026. Wie Noten in Bachelorarbeiten nach Fach und Hochschultyp verteilt sind, dokumentiert der Artikel Durchschnittsnote der Bachelorarbeit 2026.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie hoch ist der Frauenanteil im MINT-Studium in Deutschland 2026?

Im Studienjahr 2024 betrug der Frauenanteil unter den MINT-Studienanfängerinnen und ‑anfängern im ersten Fachsemester 36 Prozent — ein historischer Höchststand. Das veröffentlichte das Statistische Bundesamt (Destatis) im Januar 2026. Zehn Jahre zuvor lag der Wert noch bei 31 Prozent.

In welchen MINT-Fächern studieren besonders viele Frauen?

In der Pharmazie (74,9 %), der Biologie (69,1 %) und der Architektur (69,0 %) stellen Frauen laut Destatis 2025 die deutliche Mehrheit der Studienanfängerinnen. In Mathematik liegt der Anteil bei rund 50 Prozent. Sehr niedrig ist er in Informatik (25,9 %), Maschinenbau (ca. 25 %) und Fahrzeugtechnik (10 %).

Was ist die Leaky Pipeline in der Wissenschaft?

Die „Leaky Pipeline“ beschreibt das Muster, dass der Frauenanteil an jeder höheren Qualifikationsstufe weiter sinkt. In den Ingenieurwissenschaften fällt er von 28,2 % bei Studienanfängerinnen auf 14,7 % bei W3-/C4-Professuren (Destatis 2025). In Mathematik und Naturwissenschaften beginnt der deutliche Abfall erst ab der Habilitation (26,0 %), während der Studienbereich selbst von Frauen dominiert wird.

Wie unterscheidet sich Deutschland im DACH-Vergleich?

Die Schweiz lag 2024 mit 39,4 % Frauenanteil in MINT-Studien an Universitäten leicht über dem deutschen Wert von 36 % (BFS 2024 vs. Destatis 2026). Für Österreich gilt ein bildungspolitisches Ziel von 38 % bis 2030; verfügbare Fachdaten stammen aus 2018/19 und zeigen 22 % in Informatik/IKT (BMBWF 2023). Die Grundstruktur — niedrige Werte in Technik und Informatik, hohe in Biologie und Pharmazie — ist in allen drei Ländern vergleichbar.

Wie hoch ist der Frauenanteil an MINT-Professuren in Deutschland?

Der Gesamtfrauenanteil an Professuren aller Fächer lag 2024 bei 29,7 % (Destatis, Dezember 2025). In MINT-Fächern ist er deutlich geringer: Ingenieurwissenschaften W3-/C4 14,7 %, Informatik 16,3 %, Elektrotechnik 10,1 %, Verkehrstechnik 8,4 % (alle: Destatis 2025, Innovative Frauen im Fokus).

Welche Datenquellen sind für den Frauenanteil im MINT-Studium zitierfähig?

Die wichtigsten zitierfähigen Quellen sind: Statistisches Bundesamt (Destatis) mit jährlichen Pressemitteilungen und der Genesis-Online-Datenbank (Tabellen 21311 und 21321); Innovative Frauen im Fokus für aufbereitete Destatis-Zeitreihen nach Karrierestufe; BFS Schweiz mit der Publikation „MINT-Fächer an den Hochschulen“ (2024); BMBWF Österreich mit dem Universitätsbericht 2023; sowie Eurostat für EU-Vergleichswerte (mit Hinweis auf unterschiedliche ISCED-Klassifikationen).

Abschlussarbeit in einem MINT-Fach schreiben?

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